Donnerstag, 22. September 2016

Um 15:40 Uhr ...

... hat der Zwangsurlaub ein Ende. Dann heißt es losspurten und die Praxis putzen, wieder einräumen und für den Alltag chic machen.
Die Chefin wollte erst morgen beginnen, aber wenn wir heute, wenn die Chefin da ist, schon einen Teil machen, kann ich morgen den Rest alleine machen und die Chefin noch ein bisschen Teilzeiturlaub. Das würde mir gut gefallen und ich würde es der Chefin, die ja gleichzeitig meine große Schwester ist, gönnen. Sie hat als Selbstständige sowieso viel zu wenig freien Zeit/Urlaub. Außerdem muss sie weiterhin groß und stark sein, damit sie mein Gehalt verdienen kann. So.

Ich lass mir gerade schon wieder auf dem Balkon die Sonne auf die Nase und in die Augen scheinen und genieße den Herbst. Vielleicht schreibe ich mich jetzt so in Schwung, dass ich gleich noch Dinge in Angriff nehme, die ich mir zwar vorgenommen habe, von denen mich aber diverse, mal mehr und mal weniger diffuse Ängste beharrlich abhalten. 

Vorhin beim Laufen habe ich beschlossen, dass es den genau richtigen Zeitpunkt sowieso nicht gibt. Also kann ich auch jetzt beginnen. 
Laufen klärt meinen Kopf ganz unglaublich. Schafft Platz für neue Idee und manchmal reicht der Schwung des Laufens sogar bis ich im zweiten Stock bin und das Gedachte umsetzen kann. Meist wartet aber oben schon wieder so viel Alltag, dass ich meinen gesammelten Mut getrost mit den Gehstäbchen in die Ecke stellen kann.  

Weil ich gerade bei Stellen bin, stelle ich jetzt den Post ins Blog, mich in die Küche und braue mir noch einen Kaffee. Dann, dann fange ich ganz furchtbar an das Gedachte umzusetzen ...

... wer hatte gerade meinen Mauszeiger gefressen?

Bei Fressen fällt mir ein: Ich habe heute meine neuen Laufschuhe reklamiert und bekomme ein Paar neue. Der Grund? Im linken Schuh sitzt der große Ich-fresse-ein-Loch-in-deine-Socke. Dreimal gelaufen und dreimal ein Loch im linken Socken. Frischluft für die Zehen ist ja ganz hübsch, aber doch nicht so. Nee, in der Tat. Im linken Schuh ist die vordere Naht innen drin ganz schlecht verarbeitet. Ich hoffe dann mal, dass das neue Paar ganz schnell kommt ... morgen ungefähr wäre hübsch ...

... schon wieder ist der Mauszeiger weg. Also wirklich. So geht das nicht! 

Mittwoch, 21. September 2016

17° und Sonne ...

... sind genau meins. 



Und wenn ich dann noch Zeit habe Mitte September mittags auf dem Balkon rum zulungern und sogar den Sonnenschirm bemühen muss, um auf dem Notebook etwas zu sehen, ist es richtig cool.

Diese Woche habe ich quasi Zwangsurlaub. Die Chefin hat nämlich beschlossen, dass in ihrem Urlaub die Praxis gestrichen werden muss. Das heißt, dass ich zu Hause sitzen und aufs Klingeln des smarten Phones warten darf. Wenn es klingelt, hat die Malerin entweder eine Frage oder teilt die Fertigstellung der Malerarbeiten mit. Feine Beschäftigung.

Uih! Wenn die Sonne weggeht und der Wind auffrischt, ist es hübsch kühl hier draußen. Auch fein. Seit ungefähr sechs Wochen ist mir nämlich oft viel zu waaaammmm. Das ist wahrscheinlich das kleine Kind in mir, dass immer am Warm/Kaltschalter rumknipst. Noch weigere ich mich beharrlich mir mit irgendetwas gerade Greifbaren Luft zuzufächeln. Finde ich ausgesprochen albern. Ich würde mir eher die Klamotten vom Leib reißen und auf dem Tisch tanzen ...
... außerdem will ich mich über den Umstand der vermehrten Wärme gar nicht beschweren ... noch nicht, denn ich hege die Hoffnung, dass ich die Wärme gegen die blöden Dauerblutungen der letzten zwei Jahre getauscht habe. Der Tausch wäre für mich okay. Mehr als okay. Lieber waaaammm und feucht vom Schweiß, als feucht und rot. Sollte dieser Tausch aber nicht stattgefunden habe, werde ich mich beschweren. Lautstark. 

Dienstag, 20. September 2016

Gutgehen lassen ...

... auch wenn die Rahmenbedingungen zurzeit eher suboptimal sind. 

Gerade fülle ich die Zeit in dem subotimalen Rahmen mit einem verspäteten Frühstück auf dem sonnigen Balkon. 

Montag, 19. September 2016

WWW

WiWaWolle ... SoWo 

in der 



Herbst ist toll!!!

Da kann man sich ... da kann ich mich über die scheinende Sonne freuen. Die ist jetzt nämlich nicht mehr so warm ... viel zu warm.

... waaarmmm ... viel zu warm kann ich selber ... anfallartig ... wallend ... anspringend ... 

Heute Morgen legte ich mir schon ...


... die Äpfel.

Fünf Stockwerke hoch ...


... und immer schön im Kreis ...



Was mir das Apfelorakel damit sagt?

Ich werde bald leckere Apfelchips zum Knabbern haben ...


... und der Apfelvorrat auf dem Balkon, den der Mitbewohner aus seinem Garten mitgebracht hat, schrumpft langsam.

Für Äpfel, die an einem alten Baum, in einem richtigen Garten, der auch noch  an der Ostsee liegt, gehangen haben, sind die Äpfel erstaunlich groß und haben nur ganz wenig Bewohner. Die quietschen richtig. So ungespritzt sind sie.  

Freitag, 16. September 2016

Der Schweinehund ...

... fühlt sich heute Morgen großartig. Er denkt, er hätte den Sieg über die Frage: Geh ich heute Morgen walken oder nicht? erzielt ... naja, was Schweinehunde so denken.  
Ich würde sagen, es war der Sieg der Vernunft, der mich ich heute Morgen vom Walken abhielt.

Man muss sich nicht mehr Stress machen, als unbedingt nötig. Hätte ich mich fürs Walken vor der Arbeit entschieden, wäre es Stress geworden. Ich hätte nicht nur meine Komfortzone lassen und auf meinen morgendlichen Milchkaffeeeimer verzichten müssen. Ich hätte alles, was an so einem Morgen zu tun ist, arg zusammenschnürren müssen, damit es in den Morgen passt. 

Die Laufrunde hätte ich auch verkürzen müssen und hätte trotzdem ständig auf die Uhr geschaut, was mit den am Handgelenk hängenden Gehstäbchen immer besonders praktisch ist, um zu kucken, ob ich noch im Zeitplan bin. 
Der Hüfte hätte so ein strammer Spaziergang vor einem langen Tag mit ganz viel Sitzen bestimmt gut getan. Nun müssen wir so da durch. Wahrscheinlich hat sie nachher, nach noch nicht mal der halben Strecke, die Nase voll und will aus dem Bus, der uns von B nach A bringt, aussteigen und zu Fuß gehen. Soll sie machen, ich werde sie nicht aufhalten. Weg ist weg ... schön wär's.

Genug geplappert. Der Milchkaffeeeimer ist alle. Los geht's. Sonst habe ich ganz umsonst das Laufen gespart und renne doch wieder der Zeit hinter.